Bedeutung der drei Buchstaben DJK
Das Leitbild des DJK-Sportverbandes: "Sport um der Menschen willen"
Seit ihrer Gründung 1920 hat sich die DJK die Förderung des sachgerechten Sports, die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft zu Leitmotiven gemacht.
Die drei Buchstaben "DJK" stehen für Deutsche-Jugend-Kraft. Eine Bedeutung, die eigentlich nicht mehr in die heutige Zeit passt.
Man muss deshalb zurückblicken in die Zeit der Gründung der DJK-Bewegung. Dies war 1920! Eine Zeitepoche, wo es verpönt war, sich zu sportlich zu betätigen. Einzig die Turnbewegung war bereits etabliert, wurde aber skeptisch betrachtet.
Aus kirchlicher Sicht war es damals schon fast eine Revolution, dass aus den damaligen "Jünglingssodalitäten" sich ein Sportverband bilden sollte. Nach dem Leitmotiv: in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist entstand die Idee, diesen Verband zu gründen.
In der Gründungsversammlung in Würzburg sprach der damalige Prälat Ludwig Wolker sich wehemend dafür aus. Es ging darum, die körperlich geschwächte Jugend in der Folgezeit des ersten Weltkrieges zu fördern.
Aus seiner Rede wurde der Kernsatz ....... der Deutschen Jugend Kraft zu mehren.... zum Motto und Leitmotiv für den Verband.
Die DJK hat also einen kirchlichen Hintergrund, was ja auch dazu führte, dass sie in der Nazi-Diktatur verboten wurde. Der damalige Präsident der DJK, Josef Spieß, musste wegen Führens eines christlich geführten Sportvereins, nach "strengem Verhör", drei Tage im Gefängnis verbringen!
Die Führung der DJK-Bewegung hat den Versuch unternommen, die drei Buchstaben "DJK" der heutigen Zeit anzupassen.
Bundesweit waren alle DJK-Vereine aufgerufen daran mitzuarbeiten, ohne jedoch auf diese prägenden Buchstaben zu verzichten.
DJK will mehr sein als nur ein reiner Sportverband.
DJK fair und mehr war das Jahresmotto 2005. Die Achtung der Gesundheit und die Achtung vor der Leistung des Gegners sollten immer eine herausragende Rolle beim Wettkampf spielen.
2006 sind den drei Buchstaben die folgenden Motive zuzuordnen:
D ...wie Dienst um des Menschen willen
J ...wie Engagement für Jugendliche und Kinder
K ...wie Weitergabe christlicher Kostbarkeiten
Übrigens gibt es bundesweit fast 600.000 Mitglieder in 1.250 DJK-Vereinen, die dem internationalen Dachverband der katholischen Sportverbände FICEP (Federation Internationale Catholique d'Edukation Physique et Sportive) angeschlossen sind.
Das war die DJK Viktoria Dieburg im Jahre 1929

Von links nach rechts stehend: August Müth, Kaplan Horsmann, Lehrer Croßmann, Heinrich Weißbäcker, Karl Sahm, Georg Kiefer, Adam Blank, Kaspar Wick, Josef Spieß, Josef Kaiser, Willi Melchior, Georg Pauly, Ludwig Steinmetz, Philipp Diehl, Georg Kolb, Karl Enders, Jakob Uebel, Paul Höfling, Jakob Braun, Heinrich Schmitt, Johannes Dörr, Adam Kipp, Jean Catta,
Knieend: Hans Hiemenz, August Stix, Josef Kern, Josef Blank, Gottfried Bürger, August Weber, Franz Remspecher, Karl Fay, Heinrich Blank, Josef Kunkel, Josef Blank, Josef Wiedekind, Willi Schmitt, Josef Würz, Heinrich Wick, unbekannt, Franz Müth,
Sitzend: Johann Vogel, Jakob Weißbäcker, August Kern, Karl Klersy, Karl Steinmetz, Josef Wölfelschneider, Johannes Kern, Ferdinand Lohrum, Josef Kipp, Josef Steinmetz, Franz Müth, Georg Wiedekind, Peter Enders, Josef Kaiser, Hugo Wiedekind, Willi Pfeiffer, Peter Beilstein, Josef Witzel, Dr. Hans Steinmetz





1933 Josef Spieß 
Selbstauflösung des Vereins um einem Verbot durch die NSDAP zuvorzukommen (Alle Vereine christlichen Ursprungs wurden 1933 durch die NSDAP aufgelöst)
1955 - 1966 Jakob Haus 
(Wiedergründung auf Betreiben von Kaplan Claus von Landenberg)







Die geistlichen Beiräte des SV DJK Viktoria Dieburg